Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Heimatkundlichen Vereins Schwendi begrüßte Vorsitzender Markus Lauber zahlreiche Mitglieder im Feuerwehrhaus. Zu Beginn der Versammlung wurde mit einer Gedenkminute der verstorbenen Mitglieder gedacht. Anschließend berichtete Markus Lauber über die wichtigsten Aktivitäten des vergangenen Jahres. Dabei hob er besonders den Historischen Kalender und die Historische Metzelsuppe hervor. Auch berichtete er u.a. von dem gelungenen Vereinsausflug bei bestem Wetter nach Oettingen und von einem Wasserschaden im Gebäude des Vereinsheims im alten Kindergarten, bei dem glücklicherweise keine archivierten Gegenstände zu Schaden kamen.
Schriftführer Alfons Christ gab anschließend einen ausführlichen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. In seinem Bericht ging er auf die einzelnen Veranstaltungen, Sitzungen und besonderen Ereignisse ein und erinnerte an die vielfältigen Aktivitäten des Vereins.
Es folgte der Bericht des Kassierers Reinhold Rothmaier, der die finanzielle Situation des Vereins darlegte. Die Einnahmen und Ausgaben wurden transparent vorgestellt und zeigten einen soliden Kassenstand.
Nach dem Bericht der Kassenprüferin Tanja Wilm ergriff Gerhard Maurer das Wort. Er dankte der Vorstandschaft für ihr Engagement und die geleistete Arbeit im zurückliegenden Jahr. Anschließend stellte er den Antrag auf Entlastung der Vorstandschaft. Die anwesenden Mitglieder folgten diesem Antrag und entlasteten die Vorstandschaft einstimmig.
Folgende Funktionäre wurden in ihren Ämtern jeweils von der Versammlung einstimmig wiedergewählt:
Markus Lauber (1. Vorsitzender)
Alfons Christ (Schriftführer)
Reinhold Rothmaier (Kassierer)
Im Historischen Teil der Versammlung wurde von Frido Kurz und Markus Lauber ein Lichtbildvortrag über den letztjährigen Ausflug nach Oettingen und Baldern auf den Spuren von Johanna von Schwendi präsentiert. Johanna hatte im Jahr 1689 den Grafen und späteren Reichsfürsten Franz Albrecht zu Oettingen-Spielberg geheiratet und zahlreiche Projekte im Schloss und in der Stadt Oettingen initiiert, darunter den Bau eines Spitals. Auch ihrer Heimatgemeinde Schwendi fühlte sie sich lebenslang verbunden. Die Kirche St. Stephanus in Schwendi wurde zu ihrer Regierungszeit von Grund auf erneuert, die Kirche Maria Magdalena in Großschafhausen ganz neu errichtet.




